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TAG DER OFFENEN TÜRE |
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Wenn Mondrhythmen den Holzschlag bestimmen.
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Der Tag der offenen Türe in der Waldstatt Schreinerei und Zimmerei GmbH in Unteriberg stiess auf grosses Interesse.
Kuf. Die Betriebsinhaber Röbi Pfenninger und Heiri Kälin luden die Bevölkerung ein, ihren Betrieb zu besichtigen. Grund dafür war sicherlich auch die Anschaffung der neuen Abbundmaschine. Die "Krüsimatic G1" kann direkt von diversen Abbundprogrammen wie Cadwork,Sema und so weiter angesteuert werden. Es ist aber auch eine direkte Dateneingabe an der Maschine oder beim Büro-PC möglich. Sie ist maximal bestückt und kann über fünf Achsen sämtliche Abbundarbeiten allseitig am Werkstück ohne umzukanten ausführen.
Ein Lob auf Schweizer Qualität Sie ist ein Schweizerfabrikat, das trotz höherem Preis gegenüber der ausländischen Konkurrenz in der dazu neu gebauten Halle Platz gefunden hat.Nach der Frage warum, war die Antwort: Schweizer Qualität! Nun ist das Aufreissen in der Halle mit der herkömmlichen Methode vorbei. Eindruck machte auch ein Rundgang durch den ganzen Betrieb und in der grossen Halle war eine Festwirtschaft eingerichtet, die von Antoinette Pfenninger und Vreni Kälin betreut wurde. Es fehlt an nichts, mittels Film von und über die verschiedenen Arbeiten und Baustellen bis zum Schwyzerörgeler-Trio Windeggbuebä, die für Stimmung sorgten, war an alles gedacht.
Unternehmens-Geschichte Röbi und Heiri, die beiden gelernten Schreiner, sind berufene Holzverarbeitungsmenschen. Sie arbeiteten zuerst bei Beat Föhn. Die beiden Schreiner wollten sich selbständig machen und Ideen waren gefragt. In alten Büchern des Klosters Einsiedeln fanden sie für Holzverarbeiten den Namen Waldstatt. Röbis Vater Hans Pfenninger betrieb als Hobby Astrologie und empfahl den Beiden, sich vermehrt mit der Natur zu befassen. Weil der Baum auch eine Pflanze - ein Lebewesen - ist, sind seine Eigenschaften entsprechend vielfältig und damit jeder Baum einzigartig. Röbi wie auch Heiri sind sehr mit der Natur verbunden. Das brachte sie auf die Idee, das Holz nach den Mondrhythmen und den Tierkreiszeichen zu schlagen. Damit war der eigentliche Gütesiegel der Waldstatt Schreinerei und Zimmerei festgesetzt.
Sorgfältig ausgesuchtes Holz Heiri überwacht persönlich den Holzschlag. Das heisst, er setzt sich mit dem Förster in Verbindung, der ihm Tipps von Waldbesitzern gibt, die ihr Holz verkaufen möchten. So kann er sich im betreffendem Gebiet umsehen, denn für ihn hat oberste Priorität, was von und mit ihm geschlagen wird. Es muss also "mis Holz" sein, so sagt Heiri Kälin! Das Unternehmen darf sich rühmen, das Einzige zu sein, das für seinen Verbrauch ausschliesslich selbst ausgesuchtes Holz verwendet.
Erschienen im EINSIEDLER ANZEIGER 22.November 2011
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